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Die wichtigsten Fragen für Ihr Großspender-Fundraising

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Das weltweite private Finanzvermögen ist im vergangenen Jahr um 5,2 Prozent auf insgesamt 168 Billionen US-Dollar gestiegen. In Deutschland wird für die nächsten Jahre mit einem stetigen jährlichen Zugewinn von 4,2 Prozent gerechnet. Jetzt ist die Zeit, in ein systematisches Großspender-Fundraising einzusteigen – auch für kleine Organisationen.

Juli 2016
Gesundheits-FundraisingBildungs-FundraisingFundraising Strategie Dr. Oliver Viest

Das weltweite private Finanzvermögen ist im vergangenen Jahr um 5,2 Prozent auf insgesamt 168 Billionen US-Dollar gestiegen. In Deutschland wird für die nächsten Jahre mit einem stetigen jährlichen Zugewinn von 4,2 Prozent gerechnet. Jetzt ist die Zeit, in ein systematisches Großspender-Fundraising einzusteigen – auch für kleine Organisationen.

 

Eine feste Definition für „Großspende“ oder  „Großspender “ gibt es nicht. Großspender-Fundraising bedeutet vor allem eine höchst persönliche, individuelle und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit mit Menschen, also Privatspendern, aber auch Stiftungen oder Unternehmen. „Groß“ ist beim Großspender-Fundraising das, was das jeweilige Fundraising-Team als „groß“ definiert: Das können potenzielle Großspender sein, die 500 Euro und mehr spenden. Das können aber auch Einzelspender im Bereich von 1 Million Euro und mehr sein.

 

Bevor Sie als kleine Organisation mit Großspender-Fundraising beginnen, stellen Sie sich zur Orientierung ein paar strategische Fragen:

 

  • Können wir bei uns im Verein oder in unserer Organisation ein spezielles Großspender-Fundraising-Team mit 3-4 Personen bilden?
  • Wer könnte darin welche Rolle übernehmen

 

Mögliche Rollen verbinden sich mit den Aufgaben: Prozesssteuerung, Kontakten, Recherche, Gestaltung der Kommunikationsmittel.

 

  • Welche Voraussetzungen haben wir in der Organisation für eine zielorientierte und erfolgreiche Großspenderansprache?
  • Bis wann und in welcher Höhe möchten wir unsere erste Großspende realisieren?
  • Sind wir mutig und sind die Vertrauensbrücken stark genug für eine persönliche Ansprache einer Großspenderin oder eines Großspenders ?
  • Können wir genügend potenzielle Förderer, Türöffner, Fürsprecher in unserem „Vertrauensbereich“ finden? Falls ja: wie viele und mit welcher Qualität? Hinweis: Man kann schon mit ein oder zwei Menschen anfangen.
  • Welche Möglichkeiten haben wir, um potenzielle Großspender in unsere Arbeit zu involvieren?
  • Wie sichern wir gemachte Großspendenzusagen ab und stellen Verbindlichkeit her?
  • Wie planen wir konkrete Schritte in dem Zusammenhang? Hilft uns gegebenenfalls eine Konzeption oder eine Arbeitsskizze? Sollten wir einen Grundlagen-Workshop zum Thema durchführen?

 

Bilden Sie in Ihrer Organisation ein spezielles Großspender-Team und beginnen Sie mit einem ersten Screening Ihres erweiterten Adressbestands. Danach kann die erste Runde der Ansprache starten.

 

Was es dabei zu beachten gibt, verraten wir Ihnen in unserem nächsten Blogbeitrag. Dann erwartet Sie das Thema „Vertrauensbrücken bauen im Großspender-Fundraising“.

 

Über den Autor

Dr. Oliver Viest
Geschäftsführer em-faktor, zertifizierter Gemeinwohl-Ökonomie Berater (GWÖ) und Vorstandsmitglied GWÖ Baden-Württemberg, Schulungspartner Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK), Dozent mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und CSR unter anderem an der HfWU Nürtingen-Geislingen, Fresenius Hochschule Idstein und an der FR Akademie (CSR-Manager). Begleitet unter anderem die weltweit ersten kommunalen Betriebe bei der Gemeinwohl-Bilanzierung und der Nachhaltigkeitskommunikation in Stuttgart.
Alle artikel von: Dr. Oliver Viest

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