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IOOI

Wirkungsorientierung hilft bei der Arbeit von SPOs

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Wir haben mittlerweile mit über 70 Vertretern von Social Profit Organisationen das Thema Wirkungsmessung und Wirkungsberichte bearbeitet. Das Ergebnis ist erstaunlich: Kaum jemand macht’s, fast alle halten es aber für dringend notwendig. Es ist an der Zeit, in IOOI zu denken! Und darum geht’s:

September 2013
CSRSocial Profit - SPOWirkungsberichte Dr. Oliver Viest

Wir haben mittlerweile mit über 70 Vertretern von Social Profit Organisationen das Thema Wirkungsmessung und Wirkungsberichte bearbeitet. Das Ergebnis ist erstaunlich: Kaum jemand macht’s, fast alle halten es aber für dringend notwendig. Es ist an der Zeit, in IOOI zu denken! Und darum geht’s:

 

Eine geänderte Sichtweise auf die eigene Arbeit hält Einzug bei den Social-Profit-Organisationen. Statt sich wie bisher nur auf die Klienten zu konzentrieren, betrachten immer mehr Organisationen die Auswirkung ihrer Arbeit im Ganzen. Zusammen mit der Frage welche Kosten für diese Arbeit nötig ist, ergibt sich ein neues Denkmodell, eine neue Haltung. Und diese Haltung hilft dabei, Unternehmenspartner und die öffentliche Hand vom Sinn und Wirken der eigenen Arbeit zu überzeugen.

 

„IOOI“ nennt sich diese Denkhaltung, aufgelöst als

 

  • Input
  • Output
  • Outcome
  • Impact

 

Damit betrachtet eine Organisation ihr Handeln in vier Dimensionen: Mit dem Input ist beschrieben, welche Ressourcen nötig sind und welche Kosten für die eigene Arbeit entstehen. Der Output sind die durch die Organisationen ergriffenen Maßnahmen, der Outcome sind die bei den Klienten erreichten direkten Wirkungen. Und mit dem Impact beschreibt die Organisation, welche weiter führenden, gesamtgesellschaftlichen Effekte diese Arbeit hat.

 

Am Beispiel Arbeitslosenhilfe lässt sich dies verdeutlichen: Der Ouptut sind die Integrationsmaßnahmen selbst. Der Outcome ist, dass X Menschen in Arbeit gebracht wurden. Der Impact ist, dass dies auch eine konjunkturfördernde Wirkung gehabt hat.

 

Bislang bleiben die Organisationen meist bei der Betrachtung und bei der Kommunikation des Outcome stehen. Das ist schade, denn mit Hilfe einer ganzheitlichen IOOI-Systematik würden die Organisationen zu einer eigenen, selbstbewussten und professionellen Haltung gelangen, die mit der Wirkung der eigenen Arbeit argumentiert. Weg von der Kostenstelle, hin zum Gesellschaftsgestalter.

 

Wie kann eine Denkweise in diesen Dimensionen sichtbar umgesetzt werden? Beispielsweise mit Hilfe von Kennzahlen oder mit Berichten die genau diese Systematik abbilden. Dazu bald mehr …

 

Über den Autor

Oliver Viest Portrait
Dr. Oliver Viest
Geschäftsführer em-faktor, zertifizierter Gemeinwohl-Ökonomie Berater (GWÖ) und Vorstandsmitglied GWÖ Baden-Württemberg, Schulungspartner Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK), Dozent mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und CSR unter anderem an der HfWU Nürtingen-Geislingen, Fresenius Hochschule Idstein und an der FR Akademie (CSR-Manager). Begleitet unter anderem die weltweit ersten kommunalen Betriebe bei der Gemeinwohl-Bilanzierung und der Nachhaltigkeitskommunikation in Stuttgart.
Alle artikel von: Dr. Oliver Viest

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