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Gemeindefundraising: Wie gründen wir eine Stiftung?

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Eine kritische Frage vorab: Wofür wollen Sie denn eine Stiftung gründen? Stiftungen sind in. Und in vielen Fällen haben Sie ihre Berechtigung. Aber wenn das Stiftungskapital eine Jahresrendite von 5.000 Euro abwirft, können Sie damit kaum etwas anfangen.

November 2011
Kirchen-Fundraising Dr. Oliver Viest

Eine kritische Frage vorab: Wofür wollen Sie denn eine Stiftung gründen? Stiftungen sind in. Und in vielen Fällen haben Sie ihre Berechtigung. Aber wenn das Stiftungskapital eine Jahresrendite von 5.000 Euro abwirft, können Sie damit kaum etwas anfangen.

 

Es gibt viele Arten von Stiftungen, selbständige und unselbständige. Sinnvoll ist für eine Kirchengemeinde die Beratung durch die Landeskirchenstiftung, also Herrn Helmut Liebs. Hier gibt es die Möglichkeit unter das organisatorische Dach der Landeskirchenstiftung zu schlüpfen.

 

Aber zurück zur Ausgangsfrage. Um eine Stiftung zu gründen braucht man juristische Beratung. Es gibt Anwälte mit diesem Schwerpunktthema. Zentral sind aber vor allem zwei Fragen:

 

Was soll das Ziel der Stiftung sein?
Wie benennen Sie darum den Stiftungszweck?

 

Nehmen Sie sich zur Beantwortung dieser Frage genug Zeit. Ein zu eng gefasster Stiftungszweck kann in 15 Jahren große Probleme machen. Spielen Sie einige Zukunftsszenarien durch, denn der Stiftungszweck und damit die Vermögensverwendung können im Nachhinein nicht geändert werden. Es ist ein großer Unterschied, ob in Ihrer Satzung „zur Erhaltung der Johanneskirche“ oder „zum Wohl und zur Erhaltung der Johanneskirchengemeinde und der ihr zugehörigen Projekte und Interessen“ steht. Gehen Sie also davon aus, dass in einigen Jahren mit dem Ertrag der Stiftung Sachgebiete betreut werden, die Ihnen heute noch nicht bewusst sind.

 

Es gibt in der Württembergischen Landeskirche bereits viele Stiftungen. Unter dieser Internetadresse können Sie ein bisschen abgucken: http://www.landeskirchenstiftung.de/cms/startseite/stiftungen-fuer-gemeinden/

 

Noch ein Hinweis: Stiftungen können vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt werden und somit Spenden sammeln. Diese rechtliche Gegebenheit kann die Fundraisingarbeit vielleicht an der einen oder anderen Stelle erleichtern. Suchen Sie zur Besetzung der Gremien einer Stiftung Menschen, die gute Multiplikatoren sind. Das Kuratorium kann eine Gruppe sein, zu der jeder gern gehören möchte. Das wertet die Stiftung auf.

 

Fazit: Zur Stiftung kommen Sie also mit einem durchdachten Stiftungszweck, fachlicher Beratung, engagierten Mitarbeitern und natürlich mit einem Kapitalstock, der Ihnen ein sinnvolles Arbeiten ermöglicht.

 

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Über den Autor

Dr. Oliver Viest
Geschäftsführer em-faktor, zertifizierter Gemeinwohl-Ökonomie Berater (GWÖ) und Vorstandsmitglied GWÖ Baden-Württemberg, Schulungspartner Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK), Dozent mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und CSR unter anderem an der HfWU Nürtingen-Geislingen, Fresenius Hochschule Idstein und an der FR Akademie (CSR-Manager). Begleitet unter anderem die weltweit ersten kommunalen Betriebe bei der Gemeinwohl-Bilanzierung und der Nachhaltigkeitskommunikation in Stuttgart.
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