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Kommunikation mit Liebe

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Mit welcher Methode entwickelt man die optimale Strategie, die optimalen Kommunikationsmaterialien oder die beste Idee? Wie generieren wir am Besten glückliche Kunden? Darüber mache ich mir viele Gedanken. Zwei aktuelle Erlebnisse zeigten mir: Die wichtigste aller Methoden steckt schon in uns!

August 2011
Kreativ arbeiten Dr. Oliver Viest

Mit welcher Methode entwickelt man die optimale Strategie, die optimalen Kommunikationsmaterialien oder die beste Idee? Wie generieren wir am Besten glückliche Kunden? Darüber mache ich mir viele Gedanken. Zwei aktuelle Erlebnisse zeigten mir: Die wichtigste aller Methoden steckt schon in uns!

 

Wie schaffen wir Qualität die begeistert – und zwar nicht nur einmalig sondern immer und immer wieder? Nicht nur wir sind auf der Suche nach der ultimativen Wahrheit und dem Idealrezept für perfekte Kommunikation. Die unzähligen Leitfäden der Branche zeugen von der verzweifelten Suche nach einer schlüssigen Antwort. Auch wir haben bei <em>faktor einige Standards und Vorgehensweisen hierzu entwickelt: Den <em>check für gute Kommunikation, die 1-3-5-6 Regel für nachhaltiges Fundraising, einen klar gegliederten Kreationsprozess der in unserem internen Wiki dokumentiert ist …

 

Doch alle Rezepte für die Kommunikation scheitern, wenn eine Zutat fehlt: Liebe!

 

Zwei persönliche Geschichten aus den letzten Wochen:

 

Die Ausschreibung
Bei der Vorbereitung für eine Ausschreibung an der ich zwei Wochen lang gearbeitet habe, gab es wie immer kurz vor Abgabe ein paar lange Arbeitsnächte. Das Konzept habe ich in Schwarzweiß ausgedruckt und in eine Sammelmappe gesteckt. „Passt scho“. Nach einer unruhigen Nacht war klar: So geht das nicht, es muss in Farbe gedruckt und vor allem gescheit gebunden werden. Noch eine Stunde Zeit bis zur Abgabe. Im Copyshop hats in letzter Sekunde geklappt. Das Ding sah endlich rund aus.

 

Der Kongress-Stand
Bei der Konzeption für unseren eigenen Stand auf einem Kongress war mein erster Vorschlag, die Logos unserer bisherigen Kunden groß auf einer Wand zu zeigen, um unsere Leistungsfähigkeit eindrücklich zu demonstrieren. Letzten Endes hatten wir auf unserem Stand eine fast leere Rückwand, auf der wir die Fragen der Besucher gesammelt haben. Wir gaben ihnen ein Päckchen in die Hand, in dem ihre Fragen zum Kongressthema aufgegriffen wurden. Es war der am Besten besuchte Dienstleister-Stand an diesem Tag.

 

Was haben mir beide Geschichten gezeigt? Dass man nur richtig gute Arbeit machen kann, wenn man uneingeschränkte Liebe entwickelt. Liebe zum Detail, Liebe zum Thema, Liebe zum (potentiellen) Kunden. Ein schnell mal ausgedrucktes Konzept zeigt keine Liebe (und es ist auch keine drin), reines Selbstlob wie bei dem Stand von mir vorgesehen, zeigt auch keine Liebe. Aber ein bis zum letzten Punkt mit ganzem Herzen betreutes und ausgearbeitetes Produkt zeigt Liebe. Und auch das Hineindenken in die Wünsche anderer (wie bei unserem Stand schließlich geschehen) zeigt Liebe zu seinen potentiellen Kunden.

 

Liebe geht nicht einfach so und nicht nebenbei. Und sie kann ziemlich anstrengend sein. Weil man ja für den Anderen einen Teil von sich gibt. Aber wie jeder weiß, erhält man dabei auch etwas zurück.

 

Also, umarmt Eure Projekte und Aufgaben und lasst sie nicht zu schnell los! Tut es mit wahrer Liebe, es lohnt sich für alle!
PS: Und dann schadet auch ein Leitfaden nichts …

 

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Über den Autor

Dr. Oliver Viest
Geschäftsführer em-faktor, zertifizierter Gemeinwohl-Ökonomie Berater (GWÖ) und Vorstandsmitglied GWÖ Baden-Württemberg, Schulungspartner Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK), Dozent mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und CSR unter anderem an der HfWU Nürtingen-Geislingen, Fresenius Hochschule Idstein und an der FR Akademie (CSR-Manager). Begleitet unter anderem die weltweit ersten kommunalen Betriebe bei der Gemeinwohl-Bilanzierung und der Nachhaltigkeitskommunikation in Stuttgart.
Alle artikel von: Dr. Oliver Viest

Kommentare

    1. pixelschubser

      Super ehrenwerter Ansatz – und vermutlich auch der einzig richtige Weg um mit dem eigenen Schaffen zu echter Zufriedenheit zu gelangen. Leider erfordert gerade diese leidenschaftliche Form des Arbeitens echte Nehmer Qualitäten weil schlussendlich doch oft der Preis entscheidet. Dumping statt Qualität, Mittelmaß anstelle Maßgeschneiderter Ideen. Schade, denn davon profitiert langfristig auch kein Kunde, und es fällt zunehmend schwerer sich seinen eigenen Idealismus aufrecht zu erhalten.

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