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Greencamp: Wie Öko-Kommunikation gelingt – die Kommunikationsbarrieren

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Zusammen mit Fabian Tacke von der KlimaGut AG gingen wir auf dem Greencamp in Frankfurt der Frage nach, welches Gewicht der Öko-Faktor in der Kommunikation von sozialen oder ökologischen Produkten und Dienstleistungen haben darf, wann Öko-Argumente helfen und wann sie nerven. Hier Teil I.

June 2011
Nachhaltigkeit Dr. Oliver Viest

Zusammen mit Fabian Tacke von der KlimaGut AG gingen wir auf dem Greencamp in Frankfurt der Frage nach, welches Gewicht der Öko-Faktor in der Kommunikation von sozialen oder ökologischen Produkten und Dienstleistungen haben darf, wann Öko-Argumente helfen und wann sie nerven. Hier Teil I.

 

Es gibt es einen Überdruss beim Thema Nachhaltigkeit und Ökologie in der Bevölkerung, so das Eröffnungsstatement von Fabian Tacke. Die passenden journalistischen Beiträge und Blogposts hatte er gleich mit im Gepäck.  Nein, einen Überdruss gibt es nicht, so das einhellige Feedback der Teilnehmenden Marketiers der ersten Workshop-Runde. Es gäbe, wie bei jedem Thema, eingefleischte Kritiker, doch die Nachfrage nach den eigenen Produkten mit Sinn nehme zu.

 

Trotzdem, auch da waren sich die meisten Teilnehmer einig, haben es Anbieter von nachhaltigen, grünen, ökologischen Produkten oder Dienstleistungen weiterhin schwer am Markt.  Nur allzu oft lässt sich feststellen: Das Öko-Argument alleine reicht nicht aus, um von den eigenen Angeboten zu überzeugen. Energie- oder Finanzanbieter beispielsweise könnten hiervon ein Lied singen.

 

Doch woran liegt das und was könnten die kommunikativen Ansätze sein, um die Knoten zu öffnen und zu Kaufentscheidungen zu führen?

 

Stufe 1:  Die Bedenken kennen lernen

 

Wer wissen möchte wie er kommunizieren soll, muss sich den Bedenken und Vorurteilen zu seinem Angebot stellen und sie genau analysieren.  Erst dann können treffgenaue Antworten gefunden werden.

 

Kommunikation für ethische / nachhaltige / grüne Angebote würden häufig als nicht sexy wahrgenommen, ihnen fehle das nötige Image. Weitere Negativfaktoren sind

 

  • mangelnde Verfügbarkeit der Angebote
  • mangelnde Sichtbarkeit der ökologischen / sozialen Auswirkung
  • elitäres Image
  • wirken anstrengend und unbequem
  • persönlicher Vorteil ist nicht stark genug
  • Zertifizierung nicht vorhanden/unbekannt

 

Zum Teil widersprechen sich die Faktoren: Zum Einen wird noch mehr Information und Transparenz gefordert, zum Anderen fühlen sich die Zielgruppen in der tatsächlichen Beurteilung der Leistungsversprechen überfordert und zum Teil sogar übervorteilt. Darin mischt sich dann eine fatalistische Stimmung: Ich kann doch ohnehin nichts verändern.

 

Eine Dokumentation dieser Workshop-Stufe I gibt es hier als PDF.

 

Im Beitrag morgen:
Wie für soziale / ethische / ökologische Angebote erfolgreich kommuniziert werden kann.

 

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Über den Autor

Dr. Oliver Viest
Geschäftsführer em-faktor, zertifizierter Gemeinwohl-Ökonomie Berater (GWÖ) und Vorstandsmitglied GWÖ Baden-Württemberg, Schulungspartner Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK), Dozent mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und CSR unter anderem an der HfWU Nürtingen-Geislingen, Fresenius Hochschule Idstein und an der FR Akademie (CSR-Manager). Begleitet unter anderem die weltweit ersten kommunalen Betriebe bei der Gemeinwohl-Bilanzierung und der Nachhaltigkeitskommunikation in Stuttgart.
Alle artikel von: Dr. Oliver Viest

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