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Social Media macht glücklich!

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Viele Organisationen, egal ob Unternehmen oder soziale Einrichtungen, scheinen immer noch Angst oder zumindest Skepsis gegenüber Social Media zu haben. Zu unwohl fühlen sich die Verantwortlichen bei der Vorstellung, die eigene Kontrolle abgeben zu müssen. Dabei macht soziales Networken sogar glücklich, wie jüngst eine amerikanische Studie herausgefunden hat.

Juli 2010
Social Media Dr. Oliver Viest

Viele Organisationen, egal ob Unternehmen oder soziale Einrichtungen, scheinen immer noch Angst oder zumindest Skepsis gegenüber Social Media zu haben. Zu unwohl fühlen sich die Verantwortlichen bei der Vorstellung, die eigene Kontrolle abgeben zu müssen. Dabei macht soziales Networken sogar glücklich, wie jüngst eine amerikanische Studie herausgefunden hat.

 

Sich gegenseitig auszutauschen und zu vernetzen macht aber nicht nur glücklich, hierdurch lässt sich auch das Vermögen unserer Gesellschaft steigern.

 

Dies scheint zumindest zutreffend, wenn unter Vermögen nicht bloß materieller Reichtum verstanden wird, wie in der aktuellen Ausgabe des Magazins enorm zu lesen ist.

 

Dort entwirft der Vermögensforscher Professor Thomas Druyen ein ganz anderes Bild. So definiert Druyen Vermögen als „eine aus der Person selbst herauskommende Kraft, mit der man im Leben etwas anfangen muss“. Als vermögend kann also jeder bezeichnet werden, der mit seinen persönlichen materiellen Möglichkeiten gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

 

Was hat das aber mit Social Media zu tun?

 

Verantwortung für die Gesellschaft kann nur übernehmen, wer sich in sozialer Interaktion befindet. Nur gemeinsam können wir unsere Zukunft positiv gestalten. Oder wie es Druyen im Interview mit Holger Fuß ausdrückt (enorm 2/2010; S. 90):

 

„Wir sind nur in der Erkenntnis und der Wertschätzung des anderen zukunftsfähig. Es ist nur folgerichtig, dass wir uns stärker zusammenschließen. Wir spüren, dass wir im zwischenmenschlichen Kontakt die Basis legen, um überlebensfähig zu sein. Die Verantwortung für die Anderen ist in Zukunft auch die Übernahme von Verantwortung für einen selbst.“

 

Ich glaube, dass dieser zwischenmenschliche Kontakt eben auch über soziale Netzwerke möglich ist und täglich geschieht.
Damit sind soziale Netzwerke nun gerade kein Grund für Panikattacken und Schweißausbrüche. Vielmehr bieten sie uns die Chance, aktiv an eben dieser gesellschaftlichen Zukunft mitzuwirken, indem wir Verantwortung übernehmen.

 

Falls Sie trotzdem noch ein flaues Gefühl in der Magengegend verspüren, sobald Sie über die Nutzung von Social Media in Ihrer Organisation nachdenken – hier finden sie ein paar hilfreiche Tipps von Beth Kanter, der Autorin des viel beachteten Buchs „The Networked Nonprofit“.

 

DialoggemeinsamGlückWeb 2.0
Dr. Oliver Viest
Geschäftsführer em-faktor, zertifizierter Gemeinwohl-Ökonomie Berater (GWÖ) und Vorstandsmitglied GWÖ Baden-Württemberg, Schulungspartner Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK), Dozent mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und CSR unter anderem an der HfWU Nürtingen-Geislingen, Fresenius Hochschule Idstein und an der FR Akademie (CSR-Manager). Begleitet unter anderem die weltweit ersten kommunalen Betriebe bei der Gemeinwohl-Bilanzierung und der Nachhaltigkeitskommunikation in Stuttgart.
Alle artikel von: Dr. Oliver Viest

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