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Social Media – and action!

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Auch wenn Social Media für die Mittelbeschaffung einer SPO (Social Profit Organisation) noch nicht im Vordergrund steht, so bietet das Web 2.0 vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung und Partizipation. Die klassische Website, die bewusst ausgewählte Inhalte bereit stellt, gibt es zwar immer noch, sie wird aber flankiert von zahlreichen Angeboten zur Interaktion und Teilhabe. Damit erhält der Begriff  User seine eigentliche Bedeutung.

Mai 2010
Social Media Dr. Oliver Viest

Auch wenn Social Media für die Mittelbeschaffung einer SPO (Social Profit Organisation) noch nicht im Vordergrund steht, so bietet das Web 2.0 vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung und Partizipation. Die klassische Website, die bewusst ausgewählte Inhalte bereit stellt, gibt es zwar immer noch, sie wird aber flankiert von zahlreichen Angeboten zur Interaktion und Teilhabe. Damit erhält der Begriff  User seine eigentliche Bedeutung.

 

Die neuen Technologien prägen mittlerweile die Erwartungshaltung der Nutzer. Menschen wollen sich einbringen! Wie stark eine Organisaton den Dialog sucht und Teilhabe zulässt, wird in Zukunft entscheidend sein für ihr Image und für ihren Einfluss. Gemeinsam mit Freunden und Unterstützern lässt sich die Wirkung einer Kampagne via Internet um ein Vielfaches potenzieren. Das zeigt in besonderem Ausmaß das Beispiel der weltweiten Greenpeace-Kampagne gegen Nestlé.

 

Einige Trends im Bereich Online-Partizipation heben sich besonders ab:

 

1) Spender zu Fundraisern machen!
Auf vielen Portalen könnten Menschen ihre private Fundraising-Aktion starten und für ihr eigenes Projekt oder eine SPO Geld- und/oder Zeitspenden sammeln (Helpedia, Betterplace und neu: Stargebot). Die eigenen Unterstützer sind die besten Multiplikatoren für eine Organisation. Peer information, d.h. Informationen aus dem Freundeskreis, haben eine sehr hohe Glaubwürdigkeit. Gutes Beispiel: SOS-Kinderdorf auf Helpedia

 

2) Gemeinsam kartieren
Geo-Mapping heisst das Zauberwort und dahinter verbirgt sich die Idee, Misstände, Bedarfe und Hilfsangebote in einer WEb-Karte öffentlich zugänglich zu machen. Die Informationen stammen von Betroffenen direkt vor Ort und werden via Handy, E-Mail oder Twitter nahezu in Echtzeit übermittelt. Für Hilfsorganisationen sind im Katastrophenfall solche Angaben enorm wichtig. Beispiel: Haiti.

 

4) Immer schön mobil bleiben!
Die Bedeutung von Online-Diensten wird immer wichtiger. Nicht nur in Bezug auf SMS-Spenden, die auch in Deutschland langsam aber sicher an Relevanz zulegen (zumindest im Katastrophenfall). Auch für die Suche nach Freiwilligen gibt es interessante mobile Anwendungen. Hier können Nutzer über das iphone, je nachdem wo sie sich gerade befinden, ehrenamtliche Einsatzmöglichkeiten abfragen. Einen guten Überblick zur Nutzung des mobilen Internets gibt es übrigens bei Nonprofits-vernetzt.

 

Bei der Fülle an Möglichkeiten darf jedoch eines nicht vergessen werden: in Zukunft sollten die wichtigsten Informationen auf der Website über mobile Geräte abrufbar sein!!

 

(Quelle: Vortrag von Dr. Brigitte Reiser: Auf dem Weg zur NPO 2.0, 17.04.2010 re:campaign)

 

MutWeb 2.0
Dr. Oliver Viest
Geschäftsführer em-faktor, zertifizierter Gemeinwohl-Ökonomie Berater (GWÖ) und Vorstandsmitglied GWÖ Baden-Württemberg, Schulungspartner Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK), Dozent mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und CSR unter anderem an der HfWU Nürtingen-Geislingen, Fresenius Hochschule Idstein und an der FR Akademie (CSR-Manager). Begleitet unter anderem die weltweit ersten kommunalen Betriebe bei der Gemeinwohl-Bilanzierung und der Nachhaltigkeitskommunikation in Stuttgart.
Alle artikel von: Dr. Oliver Viest

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