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Mein Fastenziel: Abstinenz von schlechten Nachrichten – Ein Selbstversuch zum Glücklichsein

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Der Aschermittwoch ist schon lange vorbei und alle meine Freunde sind furchtbar motiviert, die nächsten sechs Wochen ohne Kaffee oder Alkohol zu verbringen. „Nein Danke“ heißt es an meinem Geburtstag, als ich ein Gläschen Sekt anbiete „ich faste doch“. Großartig. Was soll ich fasten?

März 2010
Glücksgeschichten

Der Aschermittwoch ist schon lange vorbei und alle meine Freunde sind furchtbar motiviert, die nächsten sechs Wochen ohne Kaffee oder Alkohol zu verbringen. „Nein Danke“ heißt es an meinem Geburtstag, als ich ein Gläschen Sekt anbiete „ich faste doch“. Großartig. Was soll ich fasten?

 

Während der letzten zwei Jahre habe ich aufgrund von Schwangerschaft und Stillzeit wirklich lange genug auf Kaffee und Alkohol verzichtet. Und: will ich überhaupt fasten? Aber der Gedanke lässt mich nicht mehr los und ich schwanke zwischen Süßigkeiten, die ich sowieso nur in Maßen esse und vielleicht doch meinem geliebten Kaffee. Die Idee kommt mir wenig später  überraschend beim checken meiner E-Mails.

 

Nachdem ich morgens schon Bild-Zeitungs-Stoppern mit niederschmetternden Hartz-IV Schlagzeilen ausgewichen und auf Deutschlandfunk mit Haushaltsdebatten und der fatalen Neuverschuldung berieselt wurde, öffne ich die Website www.web.de. Mein Blick fällt wie immer auf die Trash-News auf der Einstiegsseite: „Bus-Attacke – Verdächtige stellen sich“. Darunter: „Verseuchter Käse bei Lidl“ und natürlich gibt es wieder  tote Zivilisten in Afghanistan. Es gibt wirklich schönere Nachrichten, um seinen Tag zu beginnen. Als mir auf Google-Desktop auch noch die jüngsten Zahlen der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche entgegenblitzen  reicht es mir. Ich fühle mich elend.

 

Hat dieser Tag wirklich nichts anderes zu bieten? Ich denke an meinen ehemaligen WG-Mitbewohner der mir immer predigte, dass ich nur dann glückliche Gedanken haben könne, wenn ich mich  von schlechten Nachrichten fernhielte. Genau das ist es, denke ich. Ich werde mich in den nächsten Wochen einfach von deprimierenden Nachrichten aus den Medien fernhalten und nur positives lesen und hören.

 

Die Idee stimmt mich frühlingsfröhlich auch wenn mir gleich Bedenken kommen: Ist das Wegschauen von menschlichen Problemen tatsächlich mit der Fastenidee vereinbar? Aber der Gedanke hat mich schon zu sehr gepackt, ich werde den Selbstversuch wagen, mich beobachten und hier in diesem Blog von meinen Erfahrungen berichten. Ob meine Gedanken tatsächlich glücklicher werden?

 

GlückMedien

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